Rechtsanwalt für Mahnverfahren (Inkassoverfahren)

Das Mahnverfahren dient der vereinfachten Durchsetzung / Vollstreckung einer geldwerten Forderung ohne Klage erheben zu müssen. Es stellt eine einfache und kostengünstige Alternative zur Erhebung einer Klage dar, das insbesondere bei unstreitigen Ansprüchen Anwendung findet.

Ablauf des Mahnverfahrens

Das Mahnverfahren beginnt mit der Einreichung des Antrages auf Erlass eines Mahnbescheides. Der Antrag wird bei dem Mahngericht gestellt, dem jeweils zuständigen Amtsgericht ( für unseren Bezirk das AG Maien ). Das AG führt nur eine formale Prüfung des Antrages durch, d.h. es prüft, ob alle notwendigen Angaben vorhanden sind.

Ist dies der Fall, wird der Mahnbescheid dem Schuldner per Post zugestellt und der Schuldner (“Antragsgegner“) wird aufgefordert, seine geschuldete Geldforderung, zuzüglich der sonstigen Kosten und Zinsen, innerhalb von 2 Wochen zu bezahlen.

Der Schuldner hat nun die Möglichkeit die Forderung anzuerkennen indem er zahlt. Damit wäre das Verfahren beendet.

Der Schuldner hat aber auch die Möglichkeit einen Widerspruch einzulegen, weil er das Bestehen der Geldforderung ganz oder zum Teil bestreitet.

Zahlt der Schuldner innerhalb der 2 Wochen nicht oder nur einen Teil, dann wird ein Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheides gestellt.

Der Vollstreckungsbescheid wird dann erlassen, wenn der Schuldner nicht gezahlt oder nicht widersprochen hat.

Der Vollstreckungsbescheid wird ebenfalls per Post zugestellt und dem Schuldner erneut eine Frist von 2 Wochen eingeräumt. Zahlt er nicht, dann wird nun die Zwangsvollstreckung betrieben, d.h. der Gerichtsvollzieher kommt zum Einsatz.

Sofern der Schuldner widersprochen hat, beginnt ein “normaler“ Gerichtsprozess.

 

Wir bieten Ihnen u.a.:
  • Beratung, welches Vorgehen sinnvoll (z.B. möglicher Insolvenz) ist
  • Durchsetzung der Ansprüche
  • Durchführung des Mahnverfahrens
  • Übernahme des streitigen Verfahrens vor Gericht bei Widerspruch

Sie geben uns die notwendigen Daten und wir übernehmen für Sie die entsprechenden Schritte – ganz einfach und unkompliziert!

Diese sind grundsätzlich vom Schuldner zu übernehmen. Sollte der Fall eintreten, dass das Mahnverfahren erfolglos bleibt z.B. wegen Insolvenz des Schuldners oder eidesstattlichen Versicherung, dann müssten Sie diese Kosten übernehmen. Allerdings prüfen wir gemeinsam mit Ihnen im Vorfeld des Mahnverfahrens dessen Erfolgsaussichten. Somit ist die Gefahr, dass für Sie diese Kosten anfallen, gering!

Es kommen auf Sie folgende anfängliche gerichtliche Kosten zu (abhängig von der Höhe der geschuldeten Geldforderung.

Nutzen Sie unser Formular (siehe Onlineservice).

Kostenberechnung bei Finanztipp.de